Familienmusik Mayr-Postgassler

Die Familienmusik Mayr setzt sich aus Mutter Regina (Harfe), Vater Ludwig (Kontrabass), Sohn Jakob (Steirische Harmonika) und den beiden Töchtern Anna-Maria (Hackbrett) und Viktoria (Harfe) zusammen. Die Imster Musikgruppe begeistert auf ihrem Debütalbum mit 17 volksmusikalischen Titeln.

Familienmusik Mayr aus Imst brachten ihre erste CD heraus, eine CD-Präsentation im Rahmen einer Veranstaltung muss leider warten.

IMST. Für Regina, Ludwig, Jakob, Anna-Maria und Viktoria Mayr ging unlängst ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Als „Familienmusik Mayr, die Postgassler“ spielten sie 17 Volksmusikstücke ein und veröffentlichten die CD mit dem Titel „Ålls in ua’m“.
Im BB-Interview erzählte die Familie vom bisher größten musikalischen Höhepunkt und dem musikalischen Werdegang der „Postgassler“.
BEZIRKSBLÄTTER: Als Familie, in der jedes Mitglied Volkmusikinstrumente spielt und die gemeinsam als Ensemble agiert, seid ihr eine Seltenheit, ist euch das bewusst?
REGINA MAYR: „Vor allem bei Auftritten so wie im Altersheim oder bei Anlässen in der Stadt spricht man uns deshalb an. Wir sehen das nicht mehr, für uns ist es normal, aber die Leute sagen uns häufig, wie schön das ist und dass wir stolz sein können.“
War es immer euer Traum, zusammen als Familienmusik eine CD aufzunehmen?
„Eigentlich schon, seit die Kinder nacheinander begonnen haben, ein Instrument nach dem anderen zu lernen und immer besser wurden, wurde auch der Traum von einer eigenen CD immer größer. Jetzt ist es schon etwas besonderes und wir freuen uns, dass wir es geschafft haben.haben auch jede Menge Herzblut in das Projekt hineingesteckt.“
Wieviele Instrumente beherrscht ihr?
LUDWIG MAYR: „Die Liste ist bei mir am Kürzesten, ich spiele nur Kontrabass“, lachte er. „Regina spielt Harfe und Querflöte, Jakob hat angefangen mit der Steirischen, hat Horn und Alphorn dazu genommen, dann hat er noch die Liebe zur Orgel entdeckt. Anna-Maria spielt Hackbrett, Klavier und Kontrabass. Viktoria hat sich auf die Harfe und Zither konzentriert, so wie es aussieht kommt aber noch was dazu, wer weiß.“
Ist euch ein gewisses musikalisches Talent in die Wiege gelegt?
JAKOB: „Ja sicher, von Mamas Seite sind viele Verwandte musikalisch. Sie hat uns auch sehr gefördert, von klein auf.“
Du hast sogar drei Stücke der CD selbst geschrieben, wie lange komponierst du schon?
„Ja der „Gruß aus Imst“, die „Cajus Polka“ und „Ålls in ua’m“ stammen aus meiner Feder. Ich schreibe etwa seit einem Jahr, dass ich schon Veröffentlichungen auf einer CD habe, ist schon was Besonderes.“
Bei so vielen Instrumenten war die Musikschule euer zweites Zuhause?
ANNA-MARIA: „Ja, wir waren schon oft dort, es war aber immer Unterricht auf hohem Niveau, weil die Lehrer echt gut sind und wenn man schnell Fortschritte macht, dann macht es auch richtig Spaß. Wir waren auch oft bei Wettbewerben wie prima la musica dabei, das ist dann die Bestätigung, dass man gut ist und motiviert einen, noch mehr zu üben.“
Du bist die Managerin der „Familienmusik Mayr“ und der „Geschwister Mayr“?
„Ja klar! Jemand muss das Ruder in der Hand haben“, lacht sie. „Die Musikrichtung der „Geschwister Mayr“ ist ebenfalls Volksmusik, wir mischen aber auch Titel, die man aus dem Radio kennt darunter, gespielt mit Volksmusikinstrumenten natürlich.
Viktoria, du bist hast schon mit 4,5 Jahren angefangen Harfe zu spielen?
VIKTORIA: „Ja, ich war mit in der Musikschule und habe angefangen, an der Harfe herumzuzupfen. Da zeigte mir die Lehrerin die ersten Schritte und ich konnte alles auf Anhieb. Danach durfte ich die Musikschule besuchen, obwohl ich eigentlich für Harfe zu jung war.“
Du spielst auch noch Zither, ist das nicht ein sehr seltenes Instrument?
Ja, aber es macht mir Spaß. In der Musikschule wird es aber zu ein Problem, dass es so wenige Zitherschüler gibt, es würden welche gesucht.“
Wo kann man die CD kaufen?
Über mehrere Kanäle, aber natürlich auch bei uns. Per mail info@regvital.at oder unter +43 676/955 35 21. Besonders bedanken möchten wir uns auf diesem Weg bei unseren Sponsoren. Quelle: meinbezirk.at